Die Berufsgenossenschaften finanzieren sich aus den Beiträgen der Arbeitgeber. Arbeitnehmer zahlen keine Beiträge.



Die Berufsgenossenschaften haben für die Beitragshöhe Gefahrentarife eingerichtet. Der jeweilige Gefahrentarif richtet sich nach dem Gefahrenpotenzial der Branche. Innerhalb des Gefahrentarifs gibt es Gefahrenklassen für alle Gewerbezweige. 

Auf Grund Präventionsmaßnahmen durch die Arbeitgeber und in Zusammenarbeit mit den Berufsgenossenschaften sind die Beiträge bis 1989 stetig gefallen. Mit Einführung der Wiedervereinigung wurde eine Umlage für die DDR-Altlasten eingeführt, was zu Beitragsanhebungen führte. Die Beitragshöhe beläuft sich zur Zeit auf durchschnittlich ca. 1,5% der Bruttolohnsumme. letzte Aktualisierung: 30.03.2010