Studenten, die ordentlich Studierende sind, sind im Rahmen des Werkstudentenprivilegs, in der Kranken-, Pflege- und Arbeitslosenversicherung von Beiträgen befreit.

Lediglich in der Rentenversicherung besteht Beitragspflicht. Das ordentliche Studium bleibt erhalten, wenn die Beschäftigung während des Semesters die Stundengrenze von 20 Wochenstunden, unabhängig von der Höhe des Entgelts, nicht überschreitet. Während der Semesterferien besteht keine Stundengrenze.

Zusätzlich dürfen Studenten eine Beschäftigung ausüben, die auf maximal 2 Monate bzw. 50 Arbeitstage befristet ist. Diese Beschäftigung ist in allen Zweigen der Sozialversicherung beitragsfrei.

Übt der Student innerhalb eines Kalenderjahres mehrere Beschäftigungen aus, ist zu prüfen, ob der Student noch ordentlich studierender im Sinne der Sozialversicherung ist. Dies ist der Fall, wenn der Student an 26 Wochen (182 Kalendertage) beschäftigt ist. letzte Aktualisierung: 01.04.2010