Schon in der Vergangenheit wurde vom Bundesarbeitsministerium eine Entgeltbescheinigungsuverordnung befürwortet. Während der Vorbereitung wurde nun beschlossen,

dass es keine Verordnung sondern eine Richtlinie geben soll.  Diese soll die Pflichtangaben einer Entgeltabrechung definieren, welche jedoch durch freiwillige und zusätzliche Angaben ergänzt werden kann.
Da die Entgeltabrechnungsbescheinigung nun zukünftig durch diese Pflichteingaben einheitlich gestaltet wird, ist es einfacher Entgeltabrechnungen zu vergleichen. Ebenso wird eine einheitliche Definition von Entgeltbegriffen gegeben.

Eine Entgeltbescheinigung soll zukünftig folgende Angaben zum Arbeitgeber und Arbeitnehmer beinhalten:

-    Name und Anschrift des Arbeitgebers
-    Name, Anschrift und Geburtsdatum des Arbeitnehmer
-    Sozialversicherungsnummer des Arbeitnehmers
-    Datum des Beginns der Beschäftigung
-    Datum des Austritts im spätestens letzten Abrechungszeitraum
-    Krankenkasse
-    Abrechnungszeitraum, sowie die Anzahl der Steuertage und Sozialversicherungstage
-    Steuerklasse, Anzahl der Kinderfreibeträge, Kirchensteuerabzug, sowie ggf. Steuerhinzurechnungsbeträge und Steuerfreibeträge
-    Beitragsgruppenschlüssel und Einzugsstelle der Gesamtsozialversicherungsbeiträge
-    Angabe zum Anfall von Beitragszuschlag für Kinderlose

letzte Aktualisierung: 01.04.2010