Arbeitgeber können Arbeitnehmern mit Kassen- und Zähldienst eine Feldgeldentschädigung / Mankogeld zahlen, wenn der Arbeitnehmer auch bei Kassenfehlbeträgen herangezogen wird.



Fordert der Arbeitgeber Kassenfehlbeträge nicht vom Kassenpersonal zurück, handelt es sich um steuerpflichtigen Arbeitslohn (BFH, 11.07.1969 - VI 68/65, BStBl II 1970, 69, FG Münster, 25.02.2000 - 11 K 5202/98 L), der auch der Sozialversicherung unterliegt.

Pauschale Beträge bis zu Euro 16 bleiben steuer- und sozialversicherungsfrei. Wird ein höherer Betrag gezahlt, ist nur der übersteigende Betrag steuerpflichtig und sozialversicherungspflichtig.

Mitarbeitern, die Kassen- und Zähldienst nicht als Haupttätigkeit ausüben, z. B. Zugbegleiter / Auslieferungsfahrer, dürfen keine pauschale Fehlgeldentschädigungen steuerfrei und somit sozialversicherungsfrei gezahlt werden. Letzte Aktualisierung: 31.03.2011