Arbeitnehmer, die in der Gleitzone beschäftigt sind, sind sozialversicherungspflichtige Arbeitnehmer mit einem monatlichen Einkommen  zwischen Euro 400,01 und Euro 800,00.

Obwohl Sozialversicherungspflicht in allen Zweigen (Krankenversicherung, Pflegeversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung) besteht, zahlt der Arbeitnehmer jedoch einen reduzierten Sozialversicherungsbeitrag in allen Zweigen. Dieser Beitrag ist dem Entgelt angepasst. Das bedeutet, dass der prozentuale Anteil von regulär z. Z. ca. 21% erst bei einem beitragspflichtigen Einkommen von Euro 800,00 in voller Höhe greift.

Die Regelung zur Gleitzone gilt jedoch nicht für Auszubildende.

Damit das Einkommen des Arbeitnehmers innerhalb der Gleitzonenregelung abgerechnet werden kann, hat der Arbeitgeber zu prüfen, ob das voraussichtliche Einkommen während des gesamten Kalenderjahres den maximalen Betrag von monatlich Euro 800,00 nicht übersteigt.

Hat der Arbeitnehmer Teilarbeitsentgelt (z.B. wegen Ablaufs der Entgeltfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit oder bei Beginn bzw. Ende der Beschäftigung im Laufe eines Kalendermonats) ist die Gleitzonenregelung nicht anwendbar. Letzte Aktualisierung: 02.09.2011