Minijobber dürfen maximal Euro 400 monatlich verdienen.

Hierbei handelt es sich um das Sozialversicherungsbrutto. Auch wenn der Minijobber selbst keine Sozialversicherungsbeiträge zahlt, ist jedoch der Arbeitgeber verpflichtet sogenannte pauschale Sozialversicherungsbeiträge zu entrichten.

Die Minijobbergrenze von Euro 400 darf um die Entgeltbestandteile überschritten werden, die sozialversicherungsfrei sind. Sozialversicherungsfreie Leistungen sind Zahlungen (z.B. Zuschläge oder Rabatte), die auf die Verdienstobergrenze von Euro 400 im Monat nicht angerechnet werden.

Zu diesen Entgeltbestandteilen gehören u. A.:

  • Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit
  • Trinkgeld
  • Mankogeld
  • Mitarbeiterrabatte, innerhalb der jährlichen Höchstgrenze
  • Fahrgeld
  • Kinderbetreuung

Wird der Stundengrundlohn in Höhe von Euro 25 überschritten, sind seit dem 01.01.2007 die Zuschläge sozialversicherungspflichtig. Letzte Aktualisierung: 21.05.2011