In der gesetzlichen Versicherung kann die Krankenkasse einen Zusatzbeitrag von ihren Mitgliedern verlangen.

Dieser Zusatzbeitrag ist für alle Mitglieder in dieser Krankenkasse gleich hoch. 

Wenn Mitglieder der gesetzlichen Krankenkassen mit der Zahlung von Zusatzbeiträgen finanziell überfordert sind, besteht ein Anspruch auf den Sozialausgleich. Zumutbar sind 2% der beitragspflichtigen Einnahmen.

Die Berechnung für den Sozialausgleich erfolgt immer auf Basis des durchschnittlichen Zusatzbeitrages, der tatsächliche Zusatzbeitrag der Krankenkasse ist nicht relevant.

Zum Jahresbeginn wird durch den Gesetzgeber der durchschnittliche Zusatzbeitrag bekannt gegeben, der für das gesamte Kalenderjahr Gültigkeit hat.

Beispiel (angenommene Werte):

beitragspflichtiges Entgelt: € 900,00
2% der Einnahmen             €   18,00
durschnittl. Zusatzbeitrag   €   20,00
Sozialausgleich                    €     2,00


Wäre der individuelle Zusatzbeitrag der Krankenkasse in unserem Beispiel Euro 16,00, würde ab 2012 durch den Arbeitgeber ein Sozialausgleich in Höhe von Euro 2,00 erfolgen, so dass letztendlich ein monatlicher Zusatzbeitrag in Höhe von Euro 14,00 zu zahlen wäre. Letzte Aktualisierung: 03.05.2011